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Impressum

Engagement für Klimaneutralität

Unsere Vision ist es, nachhaltiges Wirtschaften in Baden-Württemberg voran zu treiben und dabei als Vorbild zu agieren. Ein aktives Engagement in Sachen Klimaschutz ist für Bad Dürrheimer deshalb eine Selbstverständlichkeit. Dies gelingt nur dadurch, dass wir unseren CO2-Fußabdruck so gering wie möglich halten. CO2 zu vermeiden und sinnvoll zu reduzieren ist das Gebot der Stunde und der Zukunft. Um die derzeit unvermeidbaren Treibhausgasemissionen zu kompensieren, engagiert sich Bad Dürrheimer bei einem Wasserprojekt in Malawi, Afrika. Durch den Kauf speziell zugeschnittener CO2-Zertifikate unterstützt Bad Dürrheimer finanziell Maßnahmen zur Verbesserung der Trinkwasserqualität und damit einhergehend die Reduzierung des Brennholzeinschlags. Das Projekt in Dowa und Kasungu hat uns begeistert, denn es kombiniert praktischen Klimaschutz mit sozialen Aspekten.

Durch umfangreiche interne Maßnahmen sowie das Kompensierungsprojekt in Malawi ist die Marke Bad Dürrheimer seit 2020 klimaneutral.

Klimaschutz bei Bad Dürrheimer

Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie berechnen wir regelmäßig die Menge an Treibhausgasemissionen für die Bad Dürrheimer direkt und indirekt verantwortlich ist. Dies dient als Grundlage für die kontinuierliche Verbesserung unserer Klimabilanz.

Darüber hinaus optimieren wir bei Bad Dürrheimer seit vielen Jahren unsere energieintensiven Prozesse wie die industrielle Produktion und logistische Warenverteilung. So erzeugen wir einen großen Teil unserer Energie durch ein eigenes Blockheizkraftwerk und beziehen zusätzlich CO2-armen Natur-Strom aus Wasserkraft.

Unsere Treibhausgasbilanz

Strom-und Heizenergie = 859,62 Tonnen
(Erdgas, Heizöl, Strom aus erneuerbaren Quellen)

Roh- und Hilfsstoffe = 1366,30 Tonnen
(Säfte, Kohlensäure, Waschlauge, Flaschen, Etiketten, …)

Transport = 893,42 Tonnen
(eigener Fuhrpark, Speditionen, Abholerfahrzeuge, Mitarbeiterfahrzeuge, …)

Quelle: Treibhausgas-Bilanz der Marke Bad Dürrheimer 2020.

Kompensation von unvermeidbaren CO2-Emissionen durch das Trinkwasserprojekt Dowa und Kasungu in Malawi.
Im Rahmen des Projektes werden defekte Bohrlöcher und Brunnenanlagen für Trinkwasser identifiziert und repariert.
Die CO2-Kompensation für das laufende Jahr 2021 erfolgte auf Grundlage der Treibhausgasbilanz der Marke Bad Dürrheimer für das Jahr 2020 und wird durch die KlimaManufaktur GmbH umgesetzt.

Projektbeschreibung

Die Treibhausgas-Bilanz der Marke Bad Dürrheimer ist die Grundlage unserer kontinuierlichen Treibhausgas-Reduzierung. Die Daten dafür werden jährlich erhoben und dienen der Kontrolle und Optimierung des betrieblichen Klimaschutzes. Erstellt werden unsere CO2-Bilanzen von  der KlimAktiv Consulting GmbH auf Basis des international anerkannten Greenhouse Gas Protokolls. Unsere Klima-Bilanz umfasst sämtliche Treibhausgase für die die Marke Bad Dürrheimer verantwortlich ist. Ein Netz von über 250 Mess- und Belegstellen erfassen Daten die in unsere Bilanz einfließen. Es sind sowohl direkte Emissionen wie z.B. Heizöl aber auch indirekte Emissionen wie zugekaufte Säfte oder Flaschen. Alles was nicht direkt erfasst werden kann wird auf Basis anerkannter, allgemeingültiger Kennzahlen bewertet.

 

Scope 1

Direkte Emissionen also z.B. Gas zur Wärmeerzeugung oder Diesel für den LKW Fuhrpark

Scope 2

Energiebedingte indirekte Emissionen werden bei Bad Dürrheimer nicht erzeugt. Wir verbrauchen über unser Blockheizkraftwerk selbst erzeugten Strom sowie Strom aus erneuerbaren  Quellen.

Scope 3

Indirekte Emissionen wie z.B. Kohlensäure für unsere Getränke, Flaschen, Schraubverschlüsse oder Etiketten. Auch das pendeln unserer Mitarbeiter ist hier berücksichtigt.

 

 

Die Summe von Scope 1 bis 3 ergibt die Klimabilanz der Marke Bad Dürrheimer. Bad Dürrheimer berechnet nach höchstem Standart.

 

zum Ergebnisbericht

zur Treibhausgasbilanz

Projekt Trinkwasserbrunnen in Malawi

Die Situation vor Ort: Die Projektbezirke Dowa und Kasungu sind ein überwiegend ländlicher Teil von Malawi, in dem die lokale Bevölkerung nur sehr unzureichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser hat. Durch das Verbrennen von Holz werden Treibhausgase freigesetzt. Diese Emissionen können vermieden werden, wenn eine Technologie zur Verfügung steht, die reines, sauberes Trinkwasser in ausreichender Menge liefert und so den klimaschädlichen Abkochvorgang überflüssig macht.

In Dowa und Kasungu werden – mit finanzieller Unterstützung des Bad Dürrheimer Mineralbrunnens – Trinkwasserbrunnen revitalisiert. Das führt unmittelbar zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen – denn das Wasser muss nicht mehr abgekocht werden, sondern ist sofort trinkbar.

Sauberes Trinkwasser aus einem Brunnen bedeutet für die Menschen vor Ort zudem eine sichere Versorgung und Schutz vor Krankheiten. Darüber hinaus verringert sich durch das Projekt der Brennholzbedarf, was wiederum einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der lokalen Wälder und der Tierwelt leistet.

Projektziele

› Reduktion der CO2-Emissionen 

› Beitrag zu einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Entwicklung 

› Verbesserung der sozialen Situation vor Ort 

Nachhaltigkeit

Umweltfreundlich

› Durch das Gesamtprojekt werden CO2-Emissionen reduziert und somit wird ein Beitrag zur Verminderung des Treibhauseffekts geleistet.

› Darüber hinaus trägt das Projekt durch Reduktion der Abholzung der Wälder zum Erhalt der Biodiversität in dem Gebiet bei.

› Dadurch wird auch einer Erosion entgegengewirkt und wertvolle Lebensräume werden erhalten.

Sozial fair

Neben dem Nutzen, den das Projekt für die Umwelt bringt, 

› verbessert es den Lebensstandard der Bevölkerung in der Region, durch die Versorgung der ländlichen Bevölkerung mit frischem, sauberem Trinkwasser

› hat es einen positiven Einfluss vor allem für Frauen und Kinder, die mit der neuen Technologie weniger Zeit für das Sammeln von Brennholz für das Abkochen von Trinkwasser aufwenden müssen

› schützt es vor Krankheiten auf Grund von verunreinigtem Wasser